MEIN FREUND, DER BAUM Der Weihnachtsbaum steht vielleicht noch geschmückt im Wohnzimmer, aber die Zeit, sich an seinen immergrünen Nadeln zu erfreuen, ist für diese Weihnachtszeit unwiederbringlich vorbei. Dennoch zog mit der grünen Tanne oder Fichte für kurze Zeit die Schönheit der Bäume, ihre Würde und ihr charakteristischer Geruch in viele Häuser ein. Der Themenabend geht unter anderem der Frage nach, was Bäume den Menschen an den anderen Tagen des Jahres bedeuten, nicht nur emotional, sondern rein praktisch als Nutzholz, ökologisch als Sauerstoffproduzent oder als Lebensraum für eine Vielzahl von Lebewesen. |
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Teil 1: Der Baum der Bäume Dokumentarfilm, Deutschland 2004, Erstausstrahlung Regie: Herbert Ostwald Die Eiche gilt als der "europäischste Baum der Bäume". Märchen und Sagen ranken sich um sie, von den Germanen wurde sie als Wohnsitz der Götter verehrt und Druiden gewannen heilende Säfte aus Blättern und Rinde. Der Film kombiniert faszinierende Naturaufnahmen mit märchenhaft inszenierten Mythen. 15 Monate lang arbeiteten mehrere Kameraleute mit aufwändiger Technik an der Fertigstellung des Films. Dank Schienen- und Kranfahrten, Ballonflügen, Einsatz von Minikameras und atemberaubender Zeitraffer wird die Welt der Eichen aus ungeahnten Perspektiven betrachtet. In Szene gesetzte Mythen, Legenden und Rückblicke vervollständigen das Bild über den "europäischsten Baum der Bäume". Eine einzigartige Verknüpfung von geheimnisvollen Naturbildern mit märchenhaft inszenierten Mythen und faszinierenden Forschungsabenteuern. |
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Teil 2: Waldwende Die fünf Milliarden Menschen auf der Erde verbrauchen rund vier Milliarden Kubikmeter Holz pro Jahr. Kein Zweifel, der Wald ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Er ist aber auch Lebensraum für unzählige Organismen, wirkt dem Treibhauseffekt entgegen, beeinflusst das Klima, reguliert den Wasserhaushalt, schützt vor Hochwasser, Erosion und Lawinen und dient als Erholungsraum. Doch der Wald ist in Gefahr. Seit Beginn der 80er Jahre schreckten Bilder vom so genannten "Waldsterben" die Öffentlichkeit auf. Spätestens seit den verheerenden Stürmen "Wiebke" und "Lothar", die in den 90er Jahren Tausende Quadratkilometer Wald verwüsteten und Millionenschäden verursachten, wurde klar, dass die Forstwirtschaft neue Wege gehen muss. Die in Monokulturen aufgeforsteten Plantagenwälder sind zu anfällig für Naturkatastrophen. Seit einigen Jahren verfolgen private und öffentliche Waldbesitzer ein neues Konzept. Allmählich sollen die bestehenden Plantagenwälder in artenreiche Mischwälder umgewandelt werden und Nadel- und Laubbäume aller Altersklassen das Ökosystem Wald stabiler machen. Doch lassen sich wirtschaftliche und ökologische Interessen in Einklang bringen? Auf der Suche nach dem Wald von morgen stellt die Dokumentation mehrere Wald-Forschungsprojekte in Deutschland, in der Schweiz und in Frankreich vor. Wissenschaftler, Förster und Waldbesitzer berichten über ihre Erfahrungen mit dem "ökologischen Waldumbau", mit der so genannten "Waldwende".
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...Der Text wurde 1:1 von arte
übernommen, die werden schon nix dagegen haben... |