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Teil 1: Schlaf - Rätsel der Nacht Die bereits zweimal ausgezeichnete Wissenschaftsdokumentation der Turiner Filmemacher Enrico Carasuolo und Sergio Fergnachino erzählt die Geschichte einer Reihe von Menschen in Europa und Israel, die an den verschiedensten Schlafstörungen leiden. Eine Reihe von Schlafexperten geben einen faszinierenden Einblick in den rätselhaftesten und unbekanntesten Teil unseres menschlichen Lebens: den Schlaf. Die bereits zweimal ausgezeichnete Wissenschaftsdokumentation der Turiner Filmemacher Enrico Carasuolo und Sergio Fergnachino erzählt die Geschichte einer Reihe von Menschen in Europa und Israel, die an den verschiedensten Schlafstörungen leiden. Da ist der narkoleptische Ex-Boxer Germano, der israelische Maler Dan Shamir, der auch immer und überall schlafen möchte, der Schweizer Student Philipp, den es Nachts nicht im Bett hält, oder der hochgescheite Yuval Hamzani, der seit einer Kopfverletzung im Sechs-Tage-Krieg keinen Tiefschlaf mehr findet und eine Familie in Italien, die aufgrund einer inzwischen diagnostizierten Prionenerkrankung seit Generationen nicht schläft und darüber im wahrsten Sinne des Wortes den Verstand verliert. Eine Reihe von Schlafexperten, unter ihnen der Doyen der Schlafforschung, Michel Jouvet, und die israelische Autorität auf diesem Gebiet, Peretz Lavie, geben einen faszinierenden Einblick in den rätselhaftesten und unbekanntesten Teil unseres menschlichen Lebens: den Schlaf. Und sie machen Hoffnung, denn für viele Schlafgestörte gibt es inzwischen andere Hilfe als der Griff in den Apothekenschrank. Zu Wort kommen die Epidemologen François Bricaire und Albert Osterhaus . Sequenzen aus den asiatischen Ländern veranschaulichen die Gefahren, die der enge Kontakt von Mensch und Tier birgt. In Hanoi und Surabaya wird die Arbeit in Labors begleitet, und es werden die Wanderwege der Zugvögel aufgezeigt. Jede Etappe der Untersuchung kommentiert die Dokumentation, 3-D-Bilder verdeutlichen die biologischen und epidemologischen Mechanismen. |
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Teil 3: Bittere Pillen Schlafmittel - kleine Pillen, noch in den 60er Jahren waren sie besonders schädlich und nicht selten mit gefährlichen Giftstoffen angereichert. Dennoch bergen sie bis heute eine große Gefahr: die Abhängigkeit von Schlaftabletten und Beruhigungsmitteln. Sie wird auch die "stille Sucht" genannt, weil sie nicht auffällt, aber dennoch sind etwa ebenso viele Menschen von Schlaf- und Beruhigungsmitteln abhängig wie von Alkohol. Hans S. konnte ohne Tabletten nicht mehr schlafen. Er war leitender Angestellter, doch seine Sucht fiel keinem auf, über 17 Jahre lang, bis der Zusammenbruch kam: Erst verlor er seinen Job, dann seinen Führerschein, dann seine Kinder, schließlich wurde er in eine psychiatrische Klinik zum Entzug eingewiesen. Sein Arzt, der ihm die Rohypnol-Tabletten regelmäßig verschrieb, hätte wissen müssen, dass diese Pillen abhängig machen. Nachdem Hans S. seine Sucht überwunden hatte, verklagte er seinen Arzt vor dem Schiedsgericht der norddeutschen Ärztekammern, und bekam Recht: Erstmalig in einem solchen Fall wurde dem Patienten eine Entschädigung zugesprochen und ein ärztlicher Kunstfehler verurteilt. |
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...Der Text wurde 1:1 von arte
übernommen, die werden schon nix dagegen haben... |
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