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Teil 1: Die Fremden im Paradies Auf den Spuren der Todespiloten vom 11. September 2001 und der Attentäter vom 7. Juli 2005 in London war das Filmteam über ein Jahr lang auf der ganzen Welt unterwegs. Der Dokumentarfilm versucht, das Leben der Täter nachzuvollziehen, um zu verstehen, warum sie und andere Islamisten zu Mördern geworden sind. Das Team drehte unter anderem im Jemen, in Marokko, England, Italien, Frankreich und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Dabei wurde Videomaterial entdeckt, das noch nie zuvor in Europa zu sehen war. Darunter befinden sich islamistische Propagandavideos aus der ganzen Welt und exklusiv die Aufzeichnung einer Hasspredigt, die in einer Hamburger Moschee gehalten wurde. Bei dem Prediger handelt es sich um Imam Mohammed Fazazi, der als einer der gefährlichsten islamistischen Prediger überhaupt gilt. Der Dokumentarfilm enthüllt, dass auch die Hamburger Selbstmordpiloten von Mohammed Fazazi beeinflusst wurden, und zeigt, was sie in deutschen Moscheen hören konnten, bevor sie zu Mördern wurden. Der Dokumentarfilm lässt renommierte Experten aus den USA, aus Ägypten, Saudi Arabien und Israel zu Wort kommen. Außerdem berichtet ein Aussteiger aus der extremistischen Szene, wie er in eine islamistische Bruderschaft geraten ist. "Die Fremden im Paradies - Warum Gotteskrieger töten" gewann 2004 den Dokumentarfilmpreis des Bayerischen Rundfunks.
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Teil 2: Warum Terroristen töten - Eine Diskussion Ein Zirkel von herausragenden internationalen Experten versucht seit vielen Jahren, die Hintergründe islamistischer Terroristen und ihrer Taten zu ergründen. Filmemacher Dirk Laabs hat bei seinen Recherchen mit ihnen gesprochen und Interviews geführt, die den Zuschauer tiefer in die Welt einer terroristischen Mentalität eindringen lassen und überraschende Erkenntnisse zu Tage bringen. Zu den zahlreichen Experten in Bezug auf das Thema islamistischer Terrorismus, die Filmemacher Dirk Laabs befragt hat, zählen der renommierte französische Islamismus-Forscher Gilles Kepel, der ehemalige CIA-Agent Marc Sageman und die Harvard-Dozentin Jessica Stern, die mit ihrem Buch "Terror in the Name of God" für Aufsehen gesorgt hat. Stern sagt deutlich, dass die islamistischen Terroristen nicht einzigartig sind, sondern dass es auch jüdische, christliche und Terroristen im Namen anderer Religionen gibt. Bei allen ähneln sich Struktur, Motivation und sogar die Slogans. Erstmals gibt auch der deutsche Forscher Lorenz Böllinger ein ausführliches Interview zu diesem Thema, in dem er die Lebensläufe der deutschen linksradikalen Terroristen beschreibt. Die verblüffende Erkenntnis: die Islamisten - die "neuen Terroristen" - unterscheiden sich kaum von den Protagonisten des alten linken Terrors der "Roten Armee Fraktion". Böllinger belegt erstaunliche Parallelen zwischen dem "War on Terror", der seit 2001 vor allem von Seiten der USA gegen den internationalen Terrorismus geführt wird, und dem Krieg des deutschen Staats gegen die RAF. Wiederholt sich die Geschichte? Der Koranwissenschaftler Abu Nasr Zayd, der wegen seiner Islamismuskritik in den 90er Jahren Ägypten verlassen musste, entwickelt Vorschläge, wie dieser neue Terror bekämpft werden kann, und stellt die These auf: Europa hat seine Einwanderer nie integriert und deshalb auch anfälliger für den islamistischen Terrorismus gemacht. Andere Experten stimmen ihm zu. Der Filmemacher und Journalist Dirk Laabs, 32, stammt aus Hamburg. Er drehte unter anderem die Dokumentation "Tödliche Fehler - Wie die Geheimdienste die Todespiloten jagten". Zum selben Thema veröffentlichte er zusammen mit Oliver Schröm ein Buch. Seit fünf Jahren berichtet er über den islamischen Terrorismus für die "Los Angeles Times", die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung", den "Stern", die BBC und Channel 4. Seine Filme waren unter anderem auf dem Hamburger Filmfest zu sehen.
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...Der Text wurde 1:1 von arte
übernommen, die werden schon nix dagegen haben... |
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